IMG_3470Auf Grund seiner Erfahrungen als Hospitalero in Astorga und als Pilger selbst hat unser Jakobusbruder Wolfgang Dröschel ein viersprachiges Gebetsheft erarbeitet, das jetzt über die Bruderschaft und in der Dominformation zum Preis von 5,– € erhältlich ist.

Um das Heft per Post von uns zu erhalten ist es erforderlich, den angefügten Bestellschein (pdf-Datei) zu laden, auszudrucken, auszufüllen und ALS BRIEF an uns zu senden.Pro Heft erbitten wir einen Unkostenbeitrag von 5,- EUR in bar (bitte als Schein) + Porto 1,45 EUR
(Ausland: 4,- EUR) (bitte als Briefmarke(n), keine Münzen, die fallen aus dem Umschlag!!!), die Sie dem
Antrag bitte beifügen.  Anträge per Fax oder per Mail können leider nicht bearbeitet werden. Die Angabe Ihrer Email Adresse kann unter Umständen jedoch nützlich sein.

Download (PDF, 101KB)

Was hat ihn veranlasst, eine solche Gebetshilfe zu erstellen?

Zunächst einmal hat Pilgern etwas mit Religion und Glauben zu tun. Nicht alle Pilger gehen aus religiösen Motiven den Camino.

In den 12 Jahren, die Wolfgang Dröschel mit seiner Frau auf dem Pilgerweg war, hat er immer wieder Pilger kennengelernt, die
– auf ihrem Weg auf der Suche waren oder
– die eine Erfahrung der Nähe Gottes machen wollten.

Er erlebte Pilger, die offen sind, die auch bereit sind über ihre persönliche Motivation und Situation zu sprechen.Er hat unter Pilgern die Erfahrung gemacht, dass sie – auch über Sprachgrenzen hinweg – sehr schnell Weggemeinschaften bilden und sich dabei gegenseitig unterstützen. Diese Pilgergemeinschaften kann man als Gemeinschaften im Sinne der Urkirche erfahren: Die Pilger teilen ein Stück ihres Weges miteinander, helfen sich gegenseitig und sind bereit über Glauben und Lebenserfahrung zu sprechen.

Diese Erfahrung, dass sich gerade in kleinen, multinational besetzten Gruppen, Pilgergemeinschaften bilden, haben ihm gezeigt, dass es notwendig ist, ein Heft anzubieten, das Texte in den wichtigsten Sprachen enthält. Dies fördert das gemeinsame Gebet und den Gesang.

Die Kirche hat auch die Aufgabe – meint der Jakobuspilger und Diakon Wolfgang Dröschel – Pilger auf ihrem Weg zu begleiten und sich zu öffnen für ihre Fragen und Nöte. Wenn Bischof Stephan bei der Eröffnung der Bistums-Synode den Synodalen ans Herz legte, auf die Zeichen der Zeit zu achten, dann kann man gerade unter Pilgern Zeichen eines Neuaufbruchs im Glauben erfahren, der sich mit den bisherigen Strukturen der Ortsgemeinden schlecht fassen lässt.

Das Gebetsheft soll denen dienen, die selbst auf dem Camino pilgern oder als Hospitalero in einer Herberge sind. Das Heft enthält für verschiedene Einheiten (Oraciónes) Psalm-Texte, eine Schriftstelle und einen kurzen Impuls dazu. Beendet werden die Einheiten mit Fürbitten, dem „Vater Unser“ und einer Segensformel. Eingefügt werden jeweils Lieder, die als letztes Kapitel dem Heft beigefügt wurden.