Neues Dach für alte Jakobuskirche

Jakobusbruderschaft Trier unterstützt Renovierung der Kirche in Litdorf-Rehlingen mit 5 000 Euro

Die Jakobusbruderschaft Trier unterstützt die Restaurierung der Pfarrkirche St. Jakobus Litdorf-Rehlingen mit 5 000 Euro: Als Vertreterin des Bruderrates der Jakobusbruderschaft übergab Sigrid Willkomm am 28. August einen symbolischen Scheck an den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Saarburg, Georg Goeres. Schon seit vielen Jahren ist die Trierer Bruderschaft der historischen Kirche mit dem Namenspatron Jakobus verbunden, deren ältester Teil, das Dachgebälk, aus dem 12. Jahrhundert stammt. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche im 18 Jahrhundert. Nun stehen umfangreiche Renovierungsmaßnahmen am Dach an, die 2022 beginnen sollen. Pfarrer Goeres und der Bürgermeister der Gemeinde Fisch und stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Otmar Wacht, dankten Sigrid Willkomm sowie den weiteren Vertretern des Bruderrates und den Mitgliedern herzlich für die finanzielle Unterstützung, die sehr willkommen ist: Die veranschlagten Kosten liegen bei 500 000 Euro.  Die Kirchengemeinde als Eigentümerin der Kirche muss davon 40 Prozent tragen. Die Ortsgemeinde und Pfarrgemeinde Fisch haben weitere Maßnahmen initiiert, um Spenden zu sammeln, beispielsweise durch den Verkauf eines eigens produzierten „Jäb-Weins“ aus der Region.

Der geistliche Impuls in der Kirche, den Martin Lörsch von der Bruderschaft und Organist Mario Wenzel mit einer kleinen Führung, einem Orgelvortrag und einem Segen gestalteten, war Abschluss des diesjährigen Jakobusfestes für die Mitglieder der Bruderschaft. Von der Mannebacher Kirche aus pilgerten die Mitglieder über den Aussichtspunkt Kolmet zum Lebensfluss nach Fisch. Trotz immer wieder einsetzenden Regens kam die Gruppe relativ trocken ans Ziel. Dort erläuterte Günter Hunsicker den „Lebensfluss“: Dies ist ein mehrfach preisgekröntes Gemeinschaftsprojekt des Dorfes, einladend und idyllisch. Dort kann der Besucher den einzelnen Stationen eines Lebens, symbolisiert durch Wasser, Blumen, Pflanzen, Gräser und Kräuter, gut nachspüren. Der Pfarrgemeinderat Fisch zeigte große Gastfreundlichkeit und bewirtete die Pilgerinnen und Pilger mit Salaten, Gegrilltem und Eis. Ein guter Fischer Viez durfte natürlich nicht fehlen.

Text und Foto: Gaby Jacquemoth.

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