Vorbemerkung:
Die Jakobswege im deutschsprachigen Raum sind zweifellos landschaftlich reizvoll und bieten zahlreiche spirituelle sowie kulturelle Erfahrungen.
Zwar existiert hier ein dichtes Netz von Jakobswegen und Zubringerstrecken, die klassische Pilgerinfrastruktur ist jedoch vielerorts weniger ausgeprägt als auf den stark frequentierten Routen in Frankreich oder Spanien. Es gibt zwar auch in Deutschland Pilgerherbergen sowie kirchliche und private Gastgeber, doch sind deren Dichte, Verfügbarkeit, Ausstattung und Preise oft weniger einheitlich.
Während einige Unterkünfte auf Spendenbasis arbeiten oder nur geringe Beiträge verlangen, sind andernorts Pensionen, Gasthöfe oder Hotels die einzige Übernachtungsmöglichkeit. Insbesondere in touristisch geprägten Regionen kann nicht überall mit spontan verfügbaren Pilgerunterkünften gerechnet werden; eine vorherige Anmeldung ist daher häufig empfehlenswert.
Erfahrungen und Erwartungen, die Pilger von den klassischen Jakobswegen in Frankreich oder Spanien mitbringen, lassen sich deshalb nur eingeschränkt auf deutsche Jakobswege übertragen. Wer in Deutschland pilgert, sollte sich auf andere Rahmenbedingungen, eine größere Vielfalt an Unterkunftsformen und teilweise höhere Kosten einstellen.
Dies gilt auch für die hier aufgeführten Pilgerwege in unserem Wirkungsbereich.
Via Coloniensis (Köln/Bonn > Trier)
Mosel-Camino (Koblenz > Trier)
Hunsrücker Jakobsweg (Bingen > Trier)
Eifel-Camino (Andernach/Namedy > Trier)
Trier > Perl (> Vézelay bzw. Trier > Le Puy)
(StepMap-) Kartenskizze des Regionalen Pilgerausweises der SJB Trier
Schankweiler Klause an der Via Coloniensis
Kleiner Exkurs:
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